Eine Spiegelreflexkamera aus den 1970ern, immer noch funktionstüchtig, aber die Lichtdichtungen und der Spiegelpuffer aus Schaumstoff sind klebrig geworden oder haben sich krümelig aufgelöst. Die Kamera liegt mir am Herzen, es war damals meine erste, im Alter von 16 Jahren ein Geschenk meiner Eltern. Also habe ich mir einen Satz neuer Dichtungen besorgt, um das gute Stück wieder gebrauchsfähig zu machen. Nachtrag 02. Mai 2026
Bei den frühen Plattenkameras bestanden sie zumeist aus Holz, danach gab es sie jahrzehntelang vor allem aus Stahlblech oder aus Aluminium. Heute werden für Großformatkameras zunehmend auch 3D-gedruckte Objektivplatinen angeboten. Hat das ausschließlich preisliche Gründe oder haben die Platten aus dem Drucker auch noch andere Vorteile? Ich habe die Objektivplatinen des Würzburger Herstellers "Ausgeknipst" in der Praxis getestet.
Ein Kameraschätzchen aus den 1970er Jahren hat den Weg zu mir gefunden: Eine PRAKTICA LLC mit dem 6-linsigen 1.8/50mm Oreston von Meyer Görlitz. Gute Freunde sind im elterlichen Nachlass darauf gestoßen und wissen, dass ich alte Fotogeräte mag. Mechanisch ist nach einer kurzen Überholung alles prima, aber für den TTL-Belichtungsmesser braucht es Strom. Die Originalbatterie ist ausgelaufen und hat das Batteriefach verätzt. Es handelt sich um einen dieser uralten PX21-Typen, ...
Ich habe meinen Objektivbestand für das analoge Großformat um zwei klassische HELIARE erweitert. Es reizt mich, mal zu vergleichen, wie sich die legendären Klassiker in ihrer Bildwirkung von moderneren Objektiven unterscheiden. Aber zunächst ist etwas Arbeit in die Instandsetzung und Reinigung der alten Schätzchen zu investieren.
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