Kapellenarchitektur Santorini-Algarve

Kapellenarchitektur in Südwest und Südost

Kapelle am Nordrand der unwirtlichen Insel Palea Kameni inmitten der Caldera von Santorini. Foto: Klaus Schoerner

Sie stehen mehr als dreitausend Kilometer Luftlinie auseinander und repräsentieren unterschiedliche Ausprägungen des christlichen Glaubens. Die einen sind Monumente des griechisch-orthodoxen Christentums auf der griechischen Insel Santorini, die anderen zählen zur Sakralarchitektur an der südlichen Küste des katholischen Portugal. Interessanterweise überwiegen dennoch beim äusseren Erscheinungsbild der abgebildeten Kapellen auf den ersten Blick die Gemeinsamkeiten ... 

Alle Kapellengebäude befinden sich am äussersten südlichen Rand Europas unmittelbar an steil abfallenden Klippen mit Blick auf das Meer. Auf schlichten, nahezu fensterlosen Wänden ohne jegliche Ornamentierung ruht eine Rund- oder Tonnenkuppel. Die rahmenförmige Glockenturm-Architektur mit Rundbogen ist freistehend. Alle Gebäude sind kalkweiss gestrichen oder zeigen zumindest Reste einer ehemals weissen Fassadenfarbe. Die baulichen Eigenarten sind in ihren Gemeinsamkeiten und Unterschiedlichkeiten durch Glaube und Tradition ebenso wie durch budgetbedingte regionale Bauweisen, verfügbare Baumaterialien und standortspezifische klimatische Gegebenheiten geprägt. Ich hoffe, die kleine Bildübersicht gefällt und wünsche allen Lesern einen schönen Ostersonntag!

Kapelle am Nordrand der unwirtlichen Insel Palea Kameni inmitten der Caldera von Santorini. Canon G11. Foto: Klaus Schoerner

Oben: Kleine Kapelle an der Nordseite der vulkanischen Insel Palea Kameni im Zentrum der Caldera von Santorini. Hier ist noch die Hitze des Vulkans zu spüren. Das Meerwasser ist hier warm wie Badewasser und stark schwefelhaltig.

Bei Sonnenaufgang fallen die ersten Sonnenstrahlen auf die Kapellen von Oia und die Nachbarinsel Thirassia im Hintergrund.Leica M9 mit 35er Biogon ZM. Foto: Klaus Schoerner

Oben: Tonnenförmige Kapellendächer und offene, rahmenförmige Glockentürme in Oia mit Blick auf die Nachbarinsel Thirassia im Hintergrund.

Die kleine Kapelle in den Felsen oberhalb von Ammoudi Harbour in den ersten Sonnenstrahlen der über den Kraterrand aufsteigenden Sonne. Leica M9 mit 90er Elmarit. Foto: Klaus Schoerner

Oben: Die halb verfallene Kapelle in der Felswand oberhalb von Ammoudi wird erst am späten Vormittag von den ersten Strahlen erreicht, wenn die Sonne hinter dem Kraterrand hervorkommt.

Die Kapelle Santa Caterina im Fortaleza de Beliche von Sagres. Leica M9 mit 35er Biogon ZM. Foto: Klaus Schoerner

Oben: Die am äussersten südwestlichen Zipfel der Algarve im Fortaleza de Beliche gelegene, kleine

Kapelle Santa Caterina blieb als einziges Bauwerk erhalten, als die Festung im Jahre 1587 von Francis

Drake zerstört wurde.

Der Treppenaufgang zum offenen Glockenturm der Kapelle Santa Caterina im Fortaleza de Beliche von Sagres. Leica M9 mit 35er Biogon ZM. Foto: Klaus Schoerner

Oben: Der Treppenaufgang zu dem kleinen offenen Glockenturm der Santa Caterina.

Seiteneingang der Santa Caterina im Fortaleza de Beliche von Sagres. Leica M9 mit 35er Biogon ZM. Foto: Klaus Schoerner

Oben: Santa Caterina, hier der Nebeneingang zu der kleinen Sakristei.

Kapelle am Skarosfelsen bei Imerovigli auf Santorini. Leica M9 mit 35er Biogon ZM. Foto: Klaus Schoerner

Oben: Kapelle am Skarosfelsen bei der Ortschaft Imerovigli auf Santorini.

Seitenansicht der alten Kapelle von Ammoudi mit Blick auf Thirassia im Hintergrund.

Oben: Die halb verfallene Kapelle von Ammoudi mit Blick auf Thirassia im Hintergrund.

Copyright 2017 by Klaus Schörner / www.bonnescape.de


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